Eine Linde als lebendiges Dankeschön für ehrenamtliches Engagement

Coachin Gunn-Eva Uhl gießt einen neugepflanzten Baum auf einer Wiese mit weiteren Bäumen im Hintergrund. Eine grüne Gießkanne mit norwegischer Flagge und eine Werbefahne des Vereins "barrierefrei starten" flankieren sie links und rechts.

Ehrenamtliche Arbeit ist in aller Munde. Vieles würde in unserer Gesellschaft ohne die persönliche Innitiave von Menschen nicht funktioneren. Mit der Pflanzung einer Linde im Garten der Handwerkskammer Wiesbaden hat der Verein barrierefrei starten e.V. am vergangenen Freitag ein bleibendes Zeichen der Anerkennung gesetzt: Geehrt wurde Gunn-Eva Uhl. Die gebürtige Norwegerin engagiert sich seit über 15 Jahren unermüdlich für junge Menschen mit Förderbedarf.

Die Feierstunde, zu der Freunde und Förderer des Vereins erschienen waren, wurde besonders durch die Anwesenheit von Astrid Wallmann, Präsidentin des Hessischen Landtags und Botschafterin des Vereins, gewürdigt. In ihrer Ansprache betonte sie die beeindruckende Ausstrahlung der Geehrten: 
„Schon bei unserer ersten Begegnung war ich tief berührt. Sie, Frau Uhl, strahlen eine seltene Kombination aus Ruhe, Empathie, Fürsorge und Leidenschaft aus – die ihresgleichen sucht. Die Jugendlichen sind bei Ihnen in den besten Händen.“
Als Zeichen der Anerkennung überreichte Wallmann ein kleines Geschenk verbunden mit einer herzlichen Umarmung.

Herzliche Laudatoren
In seiner Rede würdigte Vereinsvorsitzender Jürgen Reichert Gunn-Eva Uhl als mitgestaltende Kraft des Vereins: „Sie hat nicht nur unzählige junge Menschen als persönlicher Coach begleitet, sondern auch die inhaltliche Arbeit von barrierefrei starten mitentwickelt und vorangebracht.“ Reichert zog in seiner Rede Parallelen zwischen Gunn-Eva Uhl und dem Lindenbaum, der ihr nun gewidmet wurde: „Die Linde war einst Treffpunkt des Dorfes, Symbol der Gerechtigkeit – und steht heute für Anpassungsfähigkeit und Kraft. Ihre herzförmigen Blätter erinnern uns an das Herz, das Gunn-Eva Uhl in all ihre Arbeit steckt.“

Auch Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender von ESWE-Versorgung und Vorsitzender des Kuratoriums barrierefrei starten, würdigte die besondere Rolle von Uhl: 
„Sie gehört zu den stillen, aber unverzichtbaren Menschen unserer Gesellschaft. Sie bringt sich über das Maß ein – mit Energie, Tiefe und fachlicher Kompetenz. Ohne solche Menschen bewegt sich nichts.“

Sichtlich gerührt bedankte sich Gunn-Eva Uhl für die vielen Worte der Anerkennung.
„Ich habe durch meine Arbeit so viel von den jungen Menschen zurückbekommen. Das wirkt für mich tiefer als alle Rückschläge. Besonders freut mich, dass mit der Handwerkskammer und vielen Betrieben ein tragfähiges Netzwerk entstanden ist – ein Netzwerk, das bereit ist, Chancen zu geben.“

Mit der Linde wächst nun im Garten der Handwerkskammer nicht nur ein Baum – sondern ein Zeichen für Verlässlichkeit, Wärme und Engagement. Ein Symbol für die Spuren, die Menschen wie Gunn-Eva Uhl hinterlassen.